Malware Erkennung
Teil der Übersicht Malware. Wie Schadsoftware erkannt wird, und wo das im Kurs vorkommt.
| Verfahren | Wie es funktioniert | Stärke | Schwäche |
|---|---|---|---|
| Signatur | bekannte Bytefolgen oder Hashwerte | schnell, kaum Fehlalarme | erkennt nur Bekanntes, scheitert an Polymorphie |
| Heuristik | verdächtige Merkmale im Code (z. B. Packer, ungewöhnliche Funktionsaufrufe) | erkennt auch Varianten | Fehlalarme |
| Verhalten (EDR) | beobachtet, was ein Prozess tut: Word startet PowerShell, Massenumbenennung von Dateien | erkennt auch dateilose Angriffe | braucht Agenten und Auswertung |
| Sandbox | Datei wird isoliert ausgeführt und beobachtet | sieht das tatsächliche Verhalten | Malware erkennt Sandboxen und hält still |
| YARA-Regeln | frei definierbare Muster für Dateien und Speicher | flexibel, im Austausch zwischen Analysten üblich | Regeln müssen gepflegt werden |
| Netzwerk (IDS) | erkennt C2-Verkehr, bekannte Muster, verdächtige Ziele | sieht auch unbekannte Rechner im Netz | bei TLS nur Metadaten |
- Im Kurs
- Virenscanner im Proxy: OPNsense Squid ClamAV. Zum Testen dient die EICAR-Testdatei, die jeder Virenscanner erkennt, ohne dass sie schädlich ist.
- IDS im Netz: OPNsense Suricata.
- Auswertung und Korrelation im SIEM: Sicherheitsinformations- und Ereignisverwaltung (SIEM).